Mango-Schicht-Dessert

Fruchtig, cremig, schnell, lecker, leicht.
Eigentlich wäre damit bereits alles gesagt ;-))
Wäre aber schade nicht etwas mehr über die gesunde Mango zu erzählen.

Mangos sind sehr säurearm. Deshalb ist sie auch laut Ayurveda die einzigste Frucht, welche mit Milchprodukten kombiniert werden darf (z.B. in dem typischen Mango-Lassi). Warum das so ist? Fruchtsäure kann nicht zusammen mit Milcheiweiß und – fett verdaut werden.
Man kann für ein leckeres Dessert aber natürlich auch einfach auf vegane Milchersatzprodukte (z.B. aus Kokos oder Mandel) zurückgreifen.
Aber weiter zur gesunden Mango: sie enthält wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium – neben Beta-Carotin und Vitamin C. Sie beinhalten außerdem viel Zucker, was ein zusätzliches süßen bei reifen Früchten überflüssig macht.

Für 4 Portionen

1 reife Mango schälen, vom Kern entfernen und grob würfeln. In einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer oder im Standmixer zu Püree verarbeiten – entweder ganz flüssig oder grob stückig.

100-150 g Gebäck oder Kekse (ggf. glutenfrei) (in meinem Fall die leckeren italienischen Mandelkekse Cantuccini).
Ebenso lecker schmeckt das Dessert mit Lebkuchen, Butterkeksen oder Löffelbiskuit oder normalem Biskuitboden).
Die Kekse (außer bei einem Biskuitboden) in einem Beutel (z.B. Gefrierbeutel) mit einem Nudelholz oder einer Glasflasche bis zum gewünschten „Krümel-Grad“ zerstoßen. Für die Deko entsprechend Kekse zurückbehalten.

200 g Naturjoghurt mit 200 g Mascarpone, 1 Spritzer Zitronensaft und 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker zu einer Creme verrühren. Abschmecken und je nach Bedarf noch mit etwas Agavendicksaft nachsüßen.

Die Schichtung bestimmt ihr nun selbst. Diese ist auch etwas abhängig von Euren Gläsern oder dem Gefäß. Entweder viele dünne, abwechselnde Schichten oder die 3 Schichten nacheinander. Beginnend mit den Keksen oder diese in der Mitte, wo sie allerdings aufweichen und ihren Knusper verlieren.
Gutes Gelingen und einen genußvollen Moment!